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12.07.2011

Schadstofffreie Bio-Produkte

Das aktuelle BNN-Monitoring hat es wieder bewiesen: Obst, Gemüse und Frischwaren in Bio-Qualität sind sicher. So gab es bei mehr als 96 Prozent aller untersuchten Proben keine Beanstandungen. Dieses erfreuliche Ergebnis zeigt, dass in Produkten von Bio-Bauern kaum oder keine chemischen bzw. synthetischen Pflanzenschutzmittel nachgewiesen wurden. Der Verbraucher kann sich bei Äpfeln, Tomaten, Paprika, Salat, Auberginen, Karotten und Co. auf die Bezeichnung Bio absolut verlassen.

In den vergangenen Jahren war die Zahl der Rückstände und Verunreinigungen bei Bio-Obst und Bio-Gemüse rückläufig. Diese Entwicklung hält weiter an, so dass man davon ausgehen kann, dass auch weiterhin Bio als Markenzeichen Sicherheit gewährt. Dies garantiert auch die systematische und regelmäßige Überwachung und Analyse der Naturkostbranche, die die Großhändler und Fruchtimporteure für Bio-Obst und Bio-Gemüse beim BNN-Monitoring in Auftrag geben, um die Orientierungswerte für Pestizide einzuhalten.

Auch wenn der konventionelle Handel über die Jahre die Forderungen der Verbraucher nach mehr Sicherheit bei Obst und Gemüse gerne überhört hätte, so sah er sich mittlerweile gezwungen, den Verbraucherwünschen mehr Rechnung zu tragen. Der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels musste nun dem Verbraucher Recht geben und kündigte an, für den Aufbau eines Monitorings für Obst und Gemüse im Einzelhandel zu sorgen. Die meisten großen Einzelhandelsketten bekräftigten ihren Willen zur Beteiligung.

Dies bedeutet endlich eine Reaktion des Einzelhandels auf die Überschreitungen der gesetzlichen Rückstandshöchstwerte. Insbesondere bei frischen Kräutern, Feldsalat und Zitronen war die Besorgnis der Verbraucher groß, da immer wieder Meldungen erschienen, die bekräftigten, dass ein Großteil der im Handel erhältlichen konventionell produzierten Ware mit Pestiziden belastet sei.

Glücklicherweise kann der gesundheitsbewusste Verbraucher auf Bio-Produkte des Naturkosthandels zurückgreifen. Hier gibt es bereits seit Jahren ein überbetriebliches System zur Qualitätssicherung bei Obst und Gemüse. Die Daten werden in einer Datenbank registriert, so dass auffällige Lieferanten schnell erkennbar werden. Hier wird die Spreu vom Weizen getrennt und so mancher Wolf im Schafspelz lässt sich von fragwürdigen Anbaumethoden abhalten. Dies führt automatisch zu einer Verbesserung auf dem ohnehin schon von einer sehr hohen Qualität geprägten Bio-Markt.

Die Hartnäckigkeit der verantwortungsvollen Verbraucher zahlt sich also mittlerweile aus. Obst und Gemüse zu essen soll ja schließlich auch der Gesundheit dienen. Dies geht allerdings nur, wenn nicht regelmäßig Schadstoffe und Pestizide auf den Tisch kommen. Bio-Ware ist die erste Wahl für eine gesunde Ernährung, aber auch für die Umwelt. Denn im Bio-Landbau wird auf synthetische Spritzmittel, die auch die Flora und Fauna stören und vernichten, verzichtet - ein Gewinn für die Artenvielfalt, wie erst kürzlich Agrarwissenschaftler bestätigten. So kommt der Bio-Landbau nicht nur der Gesundheit des Menschen zugute, sondern unterstützt auch die Umwelt bei ihrem Kampf gegen den Untergang. Wer Bio-Produkte wählt, sagt ja zur Natur und ja zu sich selbst.


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